Mikroplastik: die schockierende ANSES-Studie zu Glasflaschen
Das zeigt eine aktuelle ANSES-Studie In Glasflaschen verpackte Getränke enthalten mehr Mikroplastik als solche aus Plastik, Ziegeln oder Dosen:contentReference[oaicite:1]{index=1}.
📌 Wichtigste Ergebnisse
- Erfrischungsgetränke (Cola, Bier, Limonade, Eistee) im Glas: ca 100 Mikroplastikpartikel pro Liter, also 5 bis 50 Mal mehr als Plastik oder Dose: contentReference[oaicite:2]{index=2}.
- Für Wasser in Glasflaschen: 4,5 Partikel pro Liter, dagegen 1,6 Partikel in Plastikflaschen oder Ziegelsteinen: contentReference[oaicite:3]{index=3}.
🧪 Ursprung der Kontamination
Die Studie zeigt, dass die Partikel hauptsächlich aus der Region stammen Lackieren von Metallkapseln. Mikrokratzer auf den Kappen, die durch Reibung entstehen, setzen Farbe in Form von Mikroplastik frei:contentReference[oaicite:4]{index=4}.
🔬 Mögliche Reduzierung von Mikroplastik
Tests haben gezeigt, dass das Reinigen der Kapseln vor dem Abfüllen (Ausblasen + Spülen mit Wasser/Alkohol) die Kontamination von Folgendem verringert:
- 287 → 106 Partikel/L (nach dem Blasen)
- → 87 Partikel/L (nach Blasen + Spülen): contentReference[oaicite:5]{index=5}
💧Wasser bleibt die beste Wahl – auch im Glas
Mit nur 4,5 Partikel/LWasser aus Glasflaschen bleibt im Vergleich zu anderen Getränken wenig kontaminiert: contentReference[oaicite:6]{index=6}.
⚠️ Schlussklatschen: Sollen wir mit dem Trinken aufhören?
Nein: Glas bleibt eine sichere Verpackung, insbesondere für Wasser. Aber diese Studie zeigt dasunerwartete Kontaminationen können vermieden werden dank einfacher guter industrieller Praktiken.
💡 Praktische Ratschläge
- Trinken Sie weiterhin Wasser (begrenzte Kontamination).
- Variieren Sie die Behälter: Plastik, Glas, gefiltertes Leitungswasser.
- Wählen Sie Leitungswasser: weniger CO₂, sparsamer, ohne an Kapseln gebundenes Mikroplastik.